WAS IST ERGOTHERAPIE?
Die Maßnahmen der Ergotherapie dienen der Wiederherstellung, Entwicklung, Verbesserung, Erhaltung oder der Kompensation der krankheitsbedingt gestörten motorischen, sensorischen, psychischen und kognitiven Funktionen und Fähigkeiten.
Sie bedienen sich komplexer, aktivierender und handlungsorientierter Methoden und Verfahren, unter Einsatz von adaptiertem Übungsmaterial, funktionellen, handwerklichen, spielerischen und gestalterischen Techniken sowie lebenspraktischen Übungen.

Sie umfassen auch Beratungen zu Schul-, Arbeitsplatz-, Wohnraum- und Umfeldanpassungen.
ÄRZTLICHE ÜBERWEISUNGEN
Die Notwendigkeit für Ergotherapie kann nur der behandelnde Arzt feststellen.
THERAPIESCHWERPUNKTE
Behandlung von:
- Bewegungsstörungen (Grob- und Feinmotorik)
- Wahrnehmungsproblemen
- Sensorische Integrationsstörung
(Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesreizen)
- Entwicklungsverzögerungen
- psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter, Verhaltensauffälligkeiten
- Lernprobleme, Aufmerksamkeitsdefizite
- Hyperaktivität (ADHS)
- Lese- Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche
- Konzentrationsprobleme
- Handlungsungeschicklichkeiten
- Schädelhirntrauma
- Apoplex (Schlaganfall)
- Multiple Sklerose
- Parkinson
- neurologisch- kognitive Defizite
- Rheumatologie
- Orthopädie
- zerebraler Tumor
MEDIZINISCHE FACHBEREICHE
1. Pädiatrie
2. Neurologie (Hausbesuche möglich)
3. Geriatrie
4. Psychiatrie
5. Orthopädie
6. Rheumatologie
BEHANDLUNGSMETHODEN
- Sensorische Integrationstherapie
nach Jean Ayres
- Wahrnehmung nach M. Frostig
- Behandlung auf neurophysiologischer
Grundlage (Bobath, Johnston)
- Hirnleistungstraining / CogPack
- Selbsthilfetraining